Rauchen und Krebs
Risikofaktor Nummer eins – Rauchstopp lohnt sich
Rauchen ist einer der wichtigsten vermeidbaren Risikofaktoren für Krebserkrankungen. Tabakrauch enthält über 4.000 chemische Substanzen, davon mindestens 250 nachweislich krebserregend.
Welche Krebsarten werden durch Rauchen verursacht?
- Lungenkrebs (ca. 85-90% aller Fälle durch Rauchen)
- Kehlkopfkrebs
- Mundhöhlen- und Rachenkrebs
- Speiseröhrenkrebs
- Blasenkrebs
- Bauchspeicheldrüsenkrebs
- Nierenkrebs
- Magenkrebs
Passivrauchen
Auch Passivrauchen erhöht das Krebsrisiko. Besonders Kinder sind gefährdet, wenn sie in einer rauchenden Umgebung aufwachsen.
Aufhören lohnt sich!
Bereits nach wenigen Wochen ohne Zigaretten verbessert sich Ihre Gesundheit:
- Nach 20 Minuten: Puls und Blutdruck sinken
- Nach 8 Stunden: Kohlenmonoxid-Level im Blut normalisieren sich
- Nach 1 Jahr: Herzinfarktrisiko halbiert sich
- Nach 10 Jahren: Lungenkrebsrisiko halbiert sich
Unterstützung beim Rauchstopp
Die Krebsgesellschaft M-V bietet Informationen und vermittelt an Raucherentwöhnungsprogramme. Auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet kostenlose Unterstützung.